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Gregor Cürten | Karen Irmer | Ursula Oberhauser | Jürgen Paas | Natalija Ribovic | Angela Stauber | Liliane Tomasko | Alessia von Mallinckrodt | Uli Zwerenz

Gregor Cürten

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Arbeiten

Tageszeichnungen

„Gerade um die Mechanismen des menschlichen Gedächtnisses geht es dem Maler, wenn er sein subjektives Bildarsenal mit jener offiziellen Bildwelt der Geschichte abgleicht, um Verwerfungen, Überblendungen und Korrekturen kritisch zu analysieren und sie im Medium der Malerei nachvollziehbar zu machen." Dr. Ralf Hartmann, Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten 

Karen Irmer

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"Mystisch und verrätselt wirken auch die Fotografien von Karen Irmer, vorgestellt von der Zweigstelle Berlin. Einen besonders starken Eindruck hinterlassen Irmers „Dickicht“-Bilder, die als paysages intimes auf die Schule von Barbizon und deren Berührungen mit dem damals jungen Medium Fotografie verweisen". Dr. Tilo Richter über die Scope Basel vom 13.6.2009 in der FAZ / Kunstmarkt

Ursula Oberhauser

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"Ursula Oberhauser ist eine Bildhauerin, die die dreidimensionalen Grenzen des Genres in ihren Raumarbeiten, Zeichnungen und Objekten überschreitet. Die Beschaffenheit und materielle Konstistenz, der von ihr ausgewählten Alltagsmaterialien gewinnen eine überraschende Oberflächenstruktur, eine neue Anordnung und Körperlichkeit: Scheinbar Belangloses, industriell gefertiges Material wie Videotapeband, Bauschaum oder Wollfäden erhalten so ein merkwürdiges Eigenleben und eine neue Gestalt". Birgit Szepanski

Jürgen Paas

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"Jürgen Paas lässt sich in seiner Arbeit nur schwer auf klassische Kategorien der Bildenden Kunst festlegen. Er geht zwar mit seinen monochrom gestalteten Bildtafeln von einer malerischen Position aus, doch bringt er sie als Objekte in eine den Raum erfassende Ordnung und schafft damit Plastiken und schlussendlich eine Rauminstallation. Seine Arbeiten - Rechtecke, Kuben, Quadrate und Kreise - können für sich allein stehen, sind aber durch ihren Bezug zum Umraum zugleich auch Komponenten eines Gesamtkunstwerks". Hildegard Reh

Natalija Ribovic

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"Die Basis von Natalija Ribovics Werk und Projekten ist allerdings so klassisch und (eben) basal, dass sie quasi auch unteilbar ist: Ribovic zeichnet. In ihren Ausstellungen fluten nicht nur Videos über die Wände der Galerien oder Museen, bunte Schatten auf Osterbäumen oder überdimensionale Gummihasen-Installationen werfend. Sondern insbesondere bunt-mäandernde gemusterte Figurenspiele aus Farbstift und Blei auf Papier füllen die White Halls. Das identitätsstiftende Leitmotiv dieser Zeichnungen ist „Okto-Hasi“, ein schwarzer, aufblasbarer Gummihase, den Natalija Ribovic in zig Varianten inszeniert, filmt und zeichnet." Dr. Ulrike Ritter

Angela Stauber

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"Wenn man die faszinierenden Werke von Angela Stauber zum ersten Mal sieht, fällt es schwer zu glauben, dass deren Schöpferin erst 32 Jahre alt ist. Ohne die heutzutage scheinbar allgegenwärtigen technischen Hilfsmittel wie Bildfilter oder Weichzeichner konzentriert sich die Münchner Künstlerin allein auf ihre subjektive Wahrnehmung und lässt sich doch von der Kraft ihrer direkten Umgebung leiten. Das Ergebnis sind lebendige, farbintensive Bilder, die den Betrachter trotz der scheinbaren Einfachheit ganz in ihren Bann ziehen". Melanie Dörschel in BUNTE online vom 18.9.2009

Liliane Tomasko

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"Liliane Tomasko (* 1967, Schweiz) hat ein motivisches Polaroidarchiv angelegt: Decken, Laken, Tüten schichten sich, an ihren Kanten, Wölbungen sammelt sich Licht, Gesten einer Hand sind spürbar. In Malerei ausgeführt entstehen so Assoziativen einer intimen Alltäglichkeit und fragile Nachlässe unbemerkter Alltagsrituale. Liliane Tomasko entfaltet in diesem Minikosmos zufällig erscheinender Inszenierungen malerisch Wesentliches". Birgit Szepanski

Alessia von Mallinckrodt

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In Alessia’s Fall sehen wir einen Idealismus, der sie an die deutsche Kultur bindet. Ihre Erfahrungen in Amerika haben ihr geholfen, diesen Idealismus den heutigen Vorstellungen anzupassen und man sollte nicht vergessen, dass jeder Künstler vor dem gleichen Problem steht: wo ist der neue und andere Blick, die neue oder andere Form. In der poetischen Grundhaltung der Arbeiten von Alessia entdecken wir eine höchst phantasievolle und begabte Künstlerin, die es mit der Welt aufgenommen hat, so wie wir das bisher noch nicht gesehen haben; und es gelingt ihr, sich den Anforderungen ihrer Berufung zu stellen. Nur selten stoßen wir heute noch auf Originalität. In den Arbeiten dieser Künstlerin haben wir sie gefunden und das ist es, was zählt, sowohl für ihr Handwerk als auch für die metaphysische Klugheit". Jonathan Goodman, New York 2006

Uli Zwerenz

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„Für den Betrachter wird es hilfreich sein, eine Arbeit länger anzusehen, ihren Verästelungen und kleinen Sensationen nachzuspüren, Zufälliges von bewussten Setzungen zu unterscheiden. Aus der Nähe wirken manche Details wie der Blick durch ein Mikroskop auf Dinge aus der Natur. Aus größerer Entfernung fallen einzelne, archaisch anmutende Formerfindungen ins Auge: ein ‚Ast‘, ein ‚Kreuz‘, ein ‚dunkles Loch‘; diese Elemente haben ihren Ursprung in der Phantasie des Künstlers und manchmal glaubt man in ihnen Versatzstücke der äußeren Welt zu erkennen. Doch es geht Zwerenz nicht um Abbildung und die Formen bleiben auch nur dann erhalten, wenn sie sich in das Bildganze einfügen.“ Florian Sundheimer